„Die Landschaft hier ist unglaublich“

Gina und Laura vor ihrer Unterkunft in Akureyri

Gina aus Barcelona und Laura aus Helsinki hat es für ein Auslandssemester nach Akureyri verschlagen. Die Finnin Laura gilt deshalb bei ihren Freunden als Exotin: „Die meisten finnischen Studenten gehen nach Südeuropa oder Asien. Ich wollte aber gerne etwas ganz anderes ausprobieren.“ Für sie war die Kombination aus exotischer Landschaft und gleichzeitig zivilisierter Gesellschaft der auschlaggebende Punkt für ihre Entscheidung: „Die unberührte Natur hier ist einfach einzigartig. Gleichzeitig fühle ich mich so unglaublich sicher auf Island, und die Menschen sind sehr hilfsbereit.“ Und wie gefällt ihr die Uni in Akureyri? „Die  Kurse, die die Universität hier anbietet, sind wirklich interessant. Besonders spannend finde ich die „arctic studies“, die sich mit der Kultur und Geographie der arktischen Länder beschäftigen. Außerdem belegt Laura einen Isländischkurs an der Uni in Akureyri: „Für mich ist es wichtig, die Sprache eines Landes zu lernen, wenn ich dort eine Weile wohne.“  Isländisch sei zwar sehr komplex, aber da sie als Finnin auch Schwedisch spricht, falle es ihr nicht ganz so schwer wie anderen Austauschstudenten.

Gina aus Barcelona fällt die Antwort auf die Frage, warum sie nach Island gekommen ist, nicht schwer: „ Ich liebe die isländische Musikszene. Bands wie Sigur Rós und Mum haben mich sehr geprägt, und so war es für mich klar, dass ich hier einmal hinwollte. Da ihre Uni in Spanien eine Partnerschaft mit der Háskólann á Akureyri hat, war der Plan schnell in die Tat umgesetzt. Jetzt ist sie seit einem Monat hier und wohnt gemeinsam mit 8 Austauschstudenten in dem Guesthouse „Gula Villan“. Neue Freunde aus verschiedenen Ländern hat sie schon gefunden, gemeinsame Ausflüge wie an den Mývatn schweißen da zusammen. Und was halten Gina und Laura von den Isländern? „Naja, ein bisschen zurückhaltend sind die schon“, meint Gina. Laura fügt schmunzelnd hinzu: „Ich bin das aus meiner Heimat Finnland gewohnt, die ruhige Mentalität hier ist für mich nichts Neues.“ Noch bis Mai sind die beiden in Akureyri, wo sie sich sehr wohl fühlen. So sei das Angebot an Freizeitmöglichkeiten erstaunlich groß für die 17.000 Einwohner zählende Stadt. Verzichten müssen die zwei hier auf nichts, lediglich an die hohen Lebensmittelpreise mussten sie sich erst gewöhnen. Gina freut sich vor allem über den Schnee, der in Barcelona Mangelware ist. „Manchmal denke ich, dass ich träume. Ich fühle mich hier wie auf einem anderen Planeten, die Landschaft hier ist unglaublich“.


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